Gemeinsam mit dem Netzwerk NatuS entdecken wir die Vergangenheit der Wissenschaft, erzählt durch die Lebensgeschichten von beeindruckenden Wissenschaftlerinnen, die geforscht und entdeckt haben.
In der Wissens-Zeitreise werden naturwissenschaftliche Themen spielerisch und anschaulich dargestellt, so dass jede*r sie verstehen kann - ganz ohne Vorwissen. Dabei stehen nicht nur die großen Erkenntnisse im Vordergrund, sondern auch die Wissenschaftlerinnen dahinter: ihre Lebensumstände, Hürden und Träume. Wie prägten Rollenbilder, Familie oder gesellschaftliche Anerkennung ihre Arbeit? Und was können wir heute daraus lernen?
Die Wissenschaftlerin des Monats ist: Maria Sybilla Merian (1647-1717). Maria ist eine schon zu Lebzeiten geschätzte Persönlichkeit, eine der bekanntesten Frauen in der Naturwissenschaft, und eine der ersten Forschungsreisenden. Sie selbst soll sich jedoch immer mehr als Künstlerin betrachtet haben. Und wir stoßen mal wieder auf die Frage: Kann man Wissenschaft und Kunst überhaupt trennen, wenn zu erforschende Phänomene erstmal naturgetreu festgehalten werden müssen und das vor der Erfindung der Fotographie naheliegenderweise Papier und Farbe erforderte?