Warum ein Kulturpfad durch Schwentinental?
800 Jahre Geschichte sichtbar machen
Anlässlich der 800-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung von Klausdorf und Raisdorf (1224 als Besitzungen des Preetzer Klosters) haben wir den Kulturpfad ins Leben gerufen. Unser Ziel: Die bewegte, gemeinsame Geschichte der beiden Stadtteile Schwentinentals für Bürgerinnen und Besucherinnen erlebbar zu machen – und gleichzeitig ihre kulturellen und kunsthistorischen Besonderheiten sichtbar herauszustellen.
Verbinden, was zusammengehört
Der Pfad betont die historischen Verbindungen der ehemals eigenständigen Orte Klausdorf und Raisdorf und fördert so die Identifikation mit der jungen Stadt Schwentinental. Mit 25 Stationen vermittelt er Wissenswertes zur Stadtgeschichte, zu regionaler Kunst und Kultur sowie zu Natur- und Umweltthemen – niedrigschwellig, familienfreundlich und digital erweitert durch QR-Codes auf jeder Info-Tafel.
Ein Pfad für alle – ökologisch, erlebbar, gut angebunden
Der mehrere Kilometer lange Rundweg ist so gestaltet, dass er an einem Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden kann. Start- und Zielpunkte – am Ostfriedhof (Bushaltestelle Linie 22) und am Bahnhof Raisdorf – sind bewusst so gewählt, dass eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr problemlos möglich ist. So wird der Kulturpfad auch zu einem ökologischen Vorzeigeprojekt.
Touristische Vernetzung und regionale Strahlkraft
Der Kulturpfad fügt sich in die touristische Infrastruktur des nördlichen Kreises Plön ein und verbindet sich mit bereits bestehenden Informationspfaden in den Nachbargemeinden (Amt Schrevenborn, Preetz). Damit stärkt er die touristische Attraktivität der gesamten Region Probstei / Preetz / Schwentinental – insbesondere für den wachsenden Bereich der Fahrradtouristik, auch im Zusammenspiel mit dem neuen Radwegenetz Schwentinentals und der regionalen Route „Schusteracht“.
Mehr als Geschichte – Bildung, Umwelt, Kunst
Neben historischen und künstlerischen Inhalten greift der Kulturpfad auch umweltpädagogische Themen auf: So sind der Wildpark Schwentinental (mit dem Engagement von BUND und NABU) sowie der benachbarte Öko-Lehrpfad Teil der Route. Gleichzeitig eröffnet der Pfad neue Möglichkeiten für Bildungsarbeit, insbesondere in Zusammenarbeit mit Schulen, die die Inhalte im Rahmen des Sachunterrichts aufgreifen können.
Mitgestalten und pflegen – durch bürgerschaftliches Engagement
Die Stationen werden regelmäßig durch ehrenamtliche Paten und Mitglieder von KuKuK betreut. Für die Info-Tafeln wurden nachhaltige, langlebige und vandalismusresistente Materialien gewählt – damit der Pfad auch langfristig Bestand hat. Eine Erweiterung durch künstlerische Beiträge ist ausdrücklich möglich: Der Kulturpfad bleibt offen für neue Impulse und Ausdrucksformen.
Gefördert für die Region – mit Rückenwind
Das Projekt wird unterstützt durch die LAG AktivRegion Schwentine-Holsteinische Schweiz mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie auf Initiative des Ministeriums für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein.
Quelle: www.kukuk-schwentinental.de