Unsere gemeinsame Ausstellung handle with care versammelt zwei künstlerische Positionen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Formen von Fürsorge, Nähe und zwischenmenschlicher Beziehung auseinandersetzen. Unsere Frage ist dabei, inwiefern geschlechtsspezifische Zuschreibung Einfluss auf vermeintlich private Erfahrungen nimmt. Wir verstehen unsere Arbeiten als einen Diskursraum, in dem wir Angebote zur Begegnung schaffen wollen. Durch Fotos, Film und installativen Elementen wollen wir Momente schaffen, die Intimität und Verletzlichkeit verhandeln. Für uns ist Fürsorge ein Prozess, der vor allem Aufmerksamkeit, Zeit und gegenseitige Rücksichtnahme braucht.