„Ich bin immer auf der Suche nach einer Art Energiebogen, meine Musik ist selten statisch. Sie sucht Lebendigkeit, Bewegung, Sinnlichkeit und Emotionalität, ohne an Klarheit zu verlieren“, sagt die Berliner Komponistin Birke Bertelsmeier. Sie erhält in diesem Jahr den Hindemith-Preis – in Würdigung ihrer „künstlerischen Souveränität“ und ihrer „kreativen und reflexiven Gestaltungskompetenz“, die auch gerne mal überrascht und Staunen hervorruft, so die Jury.
Der Hindemith-Preis wird seit 1990 im Rahmen des SHMF an herausragende Komponistinnen und Komponisten der heutigen Zeit verliehen.
Die Idee hinter der Auszeichnung steht ganz im Einklang mit den Leitlinien Paul Hindemiths, der nicht nur einer der großen Komponisten des 20. Jahrhunderts war, sondern auch für seine musikpädagogische Arbeit bekannt ist.
Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und die musikalische Ausgestaltung werden von der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz), den drei Hamburger Stiftungen Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung und Gerhard Trede-Stiftung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein getragen.
Programm: Werke von Paul Hindemith, Birke Bertelsmeier und Benjamin Scheuer
Besetzung:
Asasello Quartett
Trio “Pony Says”