Schwarzmüller wandelt Naturstudien in imaginäre Landschaften; Angulanza abstrahiert Landschaften grafisch
Bei seinen Aufenthalten in der Natur fertigt Stefan Schwarzmüller Ölskizzen auf kleinen Holztafeln, die ihm im Atelier als Ideengeber für seine Gemälde dienen. Auf der Leinwand verwandelt er die Landschaft durch malerische Veränderung in einen imaginären Naturraum, in dem sich auf eindrucksvolle Weise Phantasie und Wirklichkeit verbinden.
Marion Angulanza hat für ihre Landschaftszeichnungen eine eigene graphische Sprache gefunden, in der sie den Detailreichtum der Motive in Strichbündeln und Chiffren sichtbar macht. Daneben zeigt sie Fotografien, die sie mit Kratz- und Schabwerkzeugen bearbeitet hat, so dass die ursprünglich glatten Oberflächen partiell von Schraffuren und Aushebungen durchzogen sind.