Geologin Sandra Wind erläutert die Bildung von Silberlagerstätten an historisch bedeutsamen Beispielen.
Sandra Wind ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel und promovierte in Kanada, wo sie an der Bildung von Silberlagerstätten in Griechenland forschte. Der Abbau von Silber erfolgt bereits seit der Antike und war oft entscheidend für die historische und wirtschaftliche Entwicklung einer Region. In einem Vortrag im Geologischen und Mineralogischen Museum am 18. Juni 2026 um 19 Uhr erläutert Sandra Wind die Bildung von Silberlagerstätten an historisch bedeutsamen Beispielen aus Griechenland (Attika) und Deutschland (Rammelsberg, Freiberg) und zeigt auf, wo das meiste Silber versteckt ist. Denn Silber tritt in vielen Lagerstätten nicht als reines Erz auf, sondern als Nebenprodukt in Blei-Zink-Erzen.
Die Veranstaltung ist Partner von Science Comes to Town.