Wie können wir die Stadtgeschichte von Anfang an und aus neuen Perspektiven erzählen? Mit dieser Frage wendet sich das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum an alle Interessierten.
Zu sechs Themen gibt es Veranstaltungen – nicht im Museum, sondern an Orten, die mit dem jeweiligen Thema in Verbindung stehen.
Eingeladen sind alle, denen das Thema "Pandemie" besonders am Herzen liegt. Wir treffen uns im Bildungszentrum des Städtischen Krankenhauses, Hasseldieksdammer Weg 30. Das Museumsteam rollt mit dem „mobilen Inkubator“ an, einem Fahrradanhänger voller Infos zur Kieler Geschichte.
Was es bedeutet, eine Pandemie zu erleben, ist vielen Menschen noch im Bewusstsein. Wer in einem medizinischen oder Pflegeberuf arbeitete, kam während der Corona-Pandemie möglicherweise an die Grenze der Belastbarkeit. Wie war das in früheren Jahrhunderten? Wie wirkten sich beispielsweise Pest- und Cholera-Epidemien auf den Alltag und die sozialen Strukturen aus? Was ist wichtig, um diese Geschichte zu erzählen?
Nach einem Kurzvortrag von Laura Potzuweit stellt Museumsleiterin Dr. Sonja Kinzler kurz das Anliegen des Inkubators vor. Danach beginnt der offene Workshop-Teil. Alle entscheiden selbst, welche Stationen sie besuchen, wie sie sich beteiligen und wie lange sie bleiben. Es gibt auch kleine Snacks und Getränke.
Historischer Stadtplan und Zeitleiste geben einen Einblick in vergangene Epochen, die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte steuert grundlegende Werke zum Durchblättern bei. Teilnehmende können ihre eigene Geschichte erzählen, einen Museumsraum einrichten oder einfach Ideen an eine Pinnwand hängen.
Aus den Ergebnissen der Inkubator-Reihe entsteht 2027 eine Ausstellung im Kieler Stadtmuseum Warleberger Hof.
Einlass ab 16:45 Uhr
Sonderinfos
Im Bildungszentrum des Städtischen Krankenhauses, Hasseldieksdammer Weg 30, 24116 Kiel