Vortrag von Dr. Andreas Mieth
Die Reise Alexander von Humboldts nach Süd- und Mittelamerika gehört zu den wichtigsten naturwissenschaftlichen Expeditionen, die je unternommen wurden. Die Erkenntnisse der 5-jährigen Reise waren bahnbrechend und wirken bis heute fort. Humboldt und sein Reisegefährte Aimé Bonpland scheuten weder Kosten noch Strapazen, um in die entlegensten und extremsten Lebensräume des südamerikanischen Kontinents vorzudringen. Auf Einbäumen über Flüsse paddelnd und zu Fuß kämpften sich die Forscher durch den tropischen Regenwald. Sie sammelten tausende für die Wissenschaft neue Pflanzenarten. Sie experimentierten unter Einsatz ihrer Gesundheit mit Pfeilgiften und elektrischen Fischen. Mit der Bezwingung des Chimborazo bis fast zum Gipfel stellten die beiden Forscher einen Höhenrekord im Bergsteigen auf.
Mit einem reich illustrierten Vortrag lässt der Referent seine Gäste an den Abenteuern dieser eindrucksvollen Reise teilnehmen.
Veranstalterin: Deutsch-Ibero-Amerikanische Gesellschaft e.V., Kiel